﻿{"id":3191,"date":"2026-10-13T19:13:48","date_gmt":"2026-10-13T19:13:48","guid":{"rendered":"https:\/\/gt.abk-stuttgart.de\/?p=3191"},"modified":"2026-10-13T20:05:24","modified_gmt":"2026-10-13T20:05:24","slug":"transformation-of-no-gos-bushaltestellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gt.abk-stuttgart.de\/?p=3191","title":{"rendered":"Transformation of No-Gos \u2013 Bushaltestellen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>|\u00a0MA Stegreif\u00a0\u2013 WS 26\/27 |<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Stadt ist Objekt der Natur und Subjekt der Kultur, die nicht in einem rein virtuellen, sondern einem sehr physischen Raum entsteht, lebt und w\u00e4chst.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Doppelstegreif \u201eTransformation of NOGOS \u2013 Bushaltestellen\u201c ist Teil einer Werkreihe, die mit dem Seminar zur \u201eVerschattungsstudie des Rathausplatzes in Ludwigsburg\u201c begann. Die Reihe besch\u00e4ftigt sich mit der Belebung des \u00f6ffentlichen Raumes und der Wechselwirkung zwischen dem vorhandenen Angebot und einer hohen Aufenthaltsqualit\u00e4t. Diese wird ma\u00dfgeblich durch den thermischen Au\u00dfenkomfort gepr\u00e4gt, der eine wesentliche Voraussetzung f\u00fcr die Nutzung und Aufenthaltsdauer im \u00f6ffentlichen Raum darstellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Stadtraum wird durch seine Stadtarchitekturen im planimetrischen, stereometrischen und insbesondere im physiometrischen definiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Bushaltestellen fungieren dabei als Visitenkarten des \u00f6ffentlichen Personennahverkehrs und m\u00fcssen \u00fcber ihre Funktion und gestalterische Qualit\u00e4t als reine Wartepunkte hinausgehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Orte unterliegen unterschiedlichen sicherheitstechnischen Vorgaben, bieten jedoch in der Regel keinen ausreichenden thermischen Komfort. Einerseits sind sie h\u00e4ufig zugig und bieten nur einen begrenzten Regenschutz, andererseits beg\u00fcnstigt im Sommer ein Milchglasdach in Kombination mit dreiseitigen Verglasungen eine maximale \u00dcberhitzung der Wartenden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Doppelstegreif gliedert sich in zwei Phasen. Innerhalb der ersten Phase sollen in einem kooperativen Verfahren aller Teilnehmenden systematisch unterschiedliche typologische und funktionale Merkmale von Bushaltestellen oder kleineren Omnibus-Bahnh\u00f6fen (ZOBs) sowie virtuellen Haltestellen f\u00fcr On-Demand-Verkehre untersucht werden. Die Analysen fokussieren sich dabei auf den aktuellen thermischen Komfort \/ die Aufenthaltsqualit\u00e4t, Barrierefreiheit, Sicherheit, gendergerechte Mobilit\u00e4t und Fahrgastinformation.<\/p>\n\n\n\n<p>Die zweite Phase widmet sich, ausgehend von den erarbeiteten Grundlagen und in Abstimmung mit der individuellen Untersuchungsaufgabe, der konzeptionellen Entwicklung von Strategien zur Erh\u00f6hung der Aufenthaltsqualit\u00e4t von Haltestellen mittels passiver Ma\u00dfnahmen. Die entwurfliche Darstellung erfolgt dabei durch klassische Darstellungsmethoden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Stegreif erm\u00f6glicht den Studierenden, sich anhand einer konkreten Planungsaufgabe mit der Optimierung \u00f6ffentlicher \u201eWarter\u00e4ume\u201c auseinanderzusetzen und zu untersuchen, wie diese in Orte thermischer Behaglichkeit transformiert werden k\u00f6nnen, die zum Verweilen einladen und insbesondere vulnerable Gruppen, die auch in sommerlichen Hitzeperioden auf den \u00d6PNV angewiesen sind, sch\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Veranstaltung erfolgt im engen Austausch mit dem f\u00fcr Warter\u00e4ume verantwortlichem Fachbereich der SSB.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Stegreif kann in Gruppenarbeit (2er-Gruppe) bearbeitet werden. Die zentrale Leistung erfolgt anhand ma\u00dfstabsgerechter Zeichnungen, Visualisierungen und Arbeitsmodelle sowie einer Pr\u00e4sentation der Ergebnisse.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Lehrveranstaltung ist Teil des Jahresthemas \u201eStay Cool\u201c der Klasse GTKE mit einer geplanten Ausstellung im Jahr 2027.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen gem\u00e4\u00df Aushang bzw. Ank\u00fcndigung auf der Klassenwebseite gt.abk-stuttgart.de, der ABK Portal und der Semesterstartveranstaltung am Mo 19.10.2026, HS 3.01, Neubau 1<\/p>\n\n\n\n<p>AM Roman Schallon I Prof. Matthias Rudolph<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>|\u00a0MA Stegreif\u00a0\u2013 WS 26\/27 | \u201eDie Stadt ist Objekt der Natur und Subjekt der Kultur, die nicht in einem rein virtuellen, sondern einem sehr physischen Raum entsteht, lebt und w\u00e4chst.\u201c&nbsp; Der Doppelstegreif \u201eTransformation of NOGOS \u2013 Bushaltestellen\u201c ist Teil einer Werkreihe, die mit dem Seminar zur \u201eVerschattungsstudie des Rathausplatzes in Ludwigsburg\u201c begann. 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