﻿{"id":3199,"date":"2026-10-13T19:34:22","date_gmt":"2026-10-13T19:34:22","guid":{"rendered":"https:\/\/gt.abk-stuttgart.de\/?p=3199"},"modified":"2026-10-13T19:57:16","modified_gmt":"2026-10-13T19:57:16","slug":"hot-cities-cool-societies","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gt.abk-stuttgart.de\/?p=3199","title":{"rendered":"Hot Cities, Cool Societies"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>|\u00a0MA Seminar\u00a0\u2013 WS 26\/27 |<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der architektonische Diskurs wird heute von nachhaltigen Bauweisen, Kreislaufwirtschaft sowie dem Um- und Weiterbauen gepr\u00e4gt. Gleichzeitig ger\u00e4t eine zentrale Entwicklung aus dem Blick: Die globalen Temperaturen werden weiter steigen \u2013 unabh\u00e4ngig davon, wie schnell die Transformation hin zu einer klimafreundlichen Bauwirtschaft gelingt. Die entscheidende Frage ist daher nicht ob, sondern wie stark und wie schnell sich das Klima ver\u00e4ndert.<\/p>\n\n\n\n<p>St\u00e4dte sind davon besonders betroffen. Dichte Bebauung, versiegelte Fl\u00e4chen und fehlende Gr\u00fcnr\u00e4ume verst\u00e4rken den W\u00e4rmeinseleffekt und f\u00fchren zu lokalen Temperaturen, die deutlich \u00fcber denen des Umlands liegen. Hitze wird damit zu einer wachsenden Belastung f\u00fcr das urbane Zusammenleben.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Gesellschaft, Architektur und St\u00e4dtebau stellt sich deshalb die Frage, wie wir auf steigende Temperaturen reagieren und zugleich lebenswerte, soziale und gerechte R\u00e4ume f\u00fcr eine wachsende Bev\u00f6lkerung schaffen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wohin sich das Klima z.B. in Stuttgart entwickeln wird, ist unklar \u2013 es gibt verschiedene Modelle, die prognostizieren, dass Stuttgart zuk\u00fcnftig das Klima von Rom oder Sevilla gestern haben wird.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Seminar untersucht forschend, wie Gesellschaften in verschiedenen Regionen der Welt mit Hitze umgehen und umgegangen sind. Im Sinne einer <em>thermal governance<\/em> (Roesler et al., 2022) werden bauliche Strukturen, Alltagspraktiken und regulatorische Rahmenbedingungen im Zusammenspiel betrachtet. Gepr\u00fcft wird, welche Strategien sich unter welchen Voraussetzungen auf eine Region wie z.B. Stuttgart \u00fcbertragen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso wollen wir dabei etablierte Vorstellungen von Komfort, technischer Effizienz und Performanz, unsere allt\u00e4glichen Praktiken im Umgang mit der gebauten Umwelt, wie wir als Gesellschaft mit zunehmenden Hitzeperioden umgehen k\u00f6nnen und wie wir vulnerable Gruppen sch\u00fctzen k\u00f6nnen, kritisch hinterfragen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Neben Impulsvortr\u00e4gen umfasst das Seminar Pr\u00e4sentationen, Berichte oder Exkursionen zu Themen und Referenzprojekten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die eigenst\u00e4ndige Bearbeitung einer Aufgabenstellung sowie die aktive Teilnahme an \u00dcbungen und Exkursionen bilden die zentrale Studienleistung des Seminars.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Lehrveranstaltung ist Teil des Jahresthemas \u201eStay Cool\u201c der Klasse GTKE mit einer geplanten Ausstellung im Jahr 2027.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen gem\u00e4\u00df Aushang bzw. Ank\u00fcndigung auf der Klassenwebseite gt.abk-stuttgart.de, dem ABK Portal und der Semesterstartveranstaltung am Mo 19.10.2026, HS 3.01, Neubau 1<\/p>\n\n\n\n<p>Prof. Matthias Rudolph I LBA Henning Volpp<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>|\u00a0MA Seminar\u00a0\u2013 WS 26\/27 | Der architektonische Diskurs wird heute von nachhaltigen Bauweisen, Kreislaufwirtschaft sowie dem Um- und Weiterbauen gepr\u00e4gt. Gleichzeitig ger\u00e4t eine zentrale Entwicklung aus dem Blick: Die globalen Temperaturen werden weiter steigen \u2013 unabh\u00e4ngig davon, wie schnell die Transformation hin zu einer klimafreundlichen Bauwirtschaft gelingt. 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